2021 – Sextener Dolomiten – 04 – Dienstag


Dienstag, 07.09.21

Nachdem wir uns vom Team der Dreizinnenhütte verabschiedet haben führt uns der Kriegssteig 101b zum Paternkofel und danach über den Weg 101 bis zur Zsigmondy-Hütte.

Von der Dreizinnenhütte geht es alsbald steil hinauf und schon bald durch den ersten Tunnel. Am Ende des zweiten, längeren Tunnels sind die ersten 100hm geschafft. Die Gesamtlänge der beiden Tunnel beträgt ca. 500 Meter und umfasst unendlich viele Treppenstufen. Verrückt, was dort für Kriegszwecke geschaffen worden ist.

Eine ¾ Stunde später stehen wir am Anfang des Klettersteiges an dessen Ende die Gamscharte liegt. Ich möchte noch gerne zum Gipfelkreuz und so trennen sich um 10:00h unsere Wege. Für den Aufstieg, ein paar Fotos am Gipfel und den Abstieg benötige ich knapp 40 Minuten. Ich hatte Glück, denn nach mir ging der Betrieb erst richtig los.

Andreas, Simon und Heike ist der Gipfel nicht so wichtig und so folgen sie langsam dem Gamsschartensteig/ Sentiero delle Forcelle.

Bis zur Forcella de Laghi ist es von der Gamsscharte tatsächlich nur 1 Kilometer. Der erste Teil ist überwiegend Klettersteig. Im 2. Teil wechseln sich versicherte Wege mit Klettersteigen und normalem Weg ab. Auf knapp der Hälfte des Steiges hole ich die Drei gegen 11:20h wieder ein und wir gehen gemeinsam weiter.

Ca. 300 Meter vor der Forcella de Laghi wird der Weg breiter und weniger steil. Bis zur Büllelejochhütte sind es noch ca 1,7 Kilometer, die sich prima laufen lassen. Kurz nach der Büllelejoch-Scharte kommt die schnuckelige Büllelejochhütte ins Bild.

Malerisch liegt sie in Mitte der weißen Felsen. Wir legen eine Pause ein und sind begeistert von dem dort servierten Köstlichkeiten: Kaiserschmarrn, Apfelstrudel und Jausenplatte. Die Küche ist vorbehaltlos zu empfehlen.

Auf dem Weg zur Schusterplatte wurde uns von einer anderen Wandergruppe der Gipfel der Oberbachernspitzen als kurzer, einfacher Aufstieg empfohlen und so wir folgen dem Rat. Der Ausflug dauert ca. 1 Stunde auf einem gut zu laufenden Weg. Die Rucksäcke hatten wir hierfür einfach an der Hütte zurück gelassen.

Der Abstieg zur Zsigmondy-Hütte zieht sich in die Länge, auch wenn der Weg eigentlich ganz schön angelegt ist.

Die Zsigmondy-Hütte ist trotz Corona überraschenderweise voll belegt. Nach 3 Tagen kalten Wassers gibt es hier für 5,00 Euro eine warme Dusche. Erstaunlich, was man bereit ist zu bezahlen, wenn …