Wiener Höhenweg – Mittwoch

 


Mittwoch, 06.09.2017

Wir starten auf einem leichten Wanderweg bis zum Abzweig zur Elberfelder Hütte, den wir nach ca. 20 Minuten erreichen. Weiter geht es über einen Wiesenhang bergauf. Die anfänglich noch grüne Umgebung wird mit zunehmender Höhe immer weißer. Auf einem Plateau genießen wir die Aussicht auf die Berge und den Salzplattensee und kraulen relativ zutrauliche Ziegen. Erstaunlicherweise haben wir hier Funkkontakt. mit der Außenwelt.

Ein Stückchen weiter treffen wir auf durch einen nicht mehr vorhandenen Gletscher rund geschliffene Felsblöcke, welche sehr schön anzuschauen sind. Es geht stetig bergauf und über Schnee und Fels erreichen wir alsbald die Gößnitzscharte. Über der Scharte, über welcher das Größnitzkopfbiwak thront.

Durch Schneefelder, Blockwerk und Geröll geht es bergab und teilweise ist es rutschig. 1,25 Stunden später erreichen wir das Gößnitzkees. Bald können wir die weiter unten gelegene Elberfelder Hütte sehen.

Auf der Hütte verwöhnt uns Herbert, der Hüttenwirt, mit hervorragendem, selbst gemachtem Kuchen.

Aufgrund der vorangegangenen Planänderung und den Umweg über die Lienzer Hütte fehlt uns nun leider die ursprünglich angedachte zweite Übernachtung und somit fällt die Besteigung des Roten Knopfs aus.

Herbert rät uns, über das Peischlachtörl zur Glorer Hütte zu laufen und als Entschädigung für den Roten Knopf den Gipfel des Böse Weiberl mitzunehmen.

Für den übernächsten Tag schlägt er vor über die Salmhütte bis zum Großglockner Haus zu laufen und von dort aus den Bus zu nehmen, anstatt von der Glorer Hütte nach Heiligenblut abzusteigen. Auf diese Art und Weise könnten wir den Höhenweg doch noch bis zu seinem Ende laufen.

Begeistert nehmen wir seine Empfehlung an.