Brenta – Samstag

 


Samstag, 31.8.2013

Anreisetag. Diesmal wieder mit der Bahn, die uns dafür 35 Extraminuten auf dem Kölner Hauptbahnhof warten lässt. Trotz der Verspätung sind wir pünktlich in München und alles ist wieder im Lot – vorerst.

Der IC ab München ist hoffnungslos überfüllt. Aus technischen Gründen fehlt ein Wagen für den offenbar kein Ersatz vorhanden ist. Somit stapeln sich Fahrgäste und Gepäck in den Gängen, so dass es kein Durchkommen mehr gibt. Dann folgt sogleich die nächste Überraschung. In Rosenheim verkündet der Lokführer, dass er wegen der überfüllten Gänge nicht weiterfahren dürfe und einige Fahrgäste bitte freiwillig aussteigen mögen. Aussteigen? Bei unserem engen Zeitplan! Das geht gar nicht und so versuchen wir unseren Gang vom Gepäck zu befreien, in der Hoffnung damit das Problem zu unseren Gunsten zu lösen. Auch die anderen Fahrgäste scheinen unserer Meinung zu sein und helfen fleißig mit. Nach “nur” 35 Minuten ist der kontrollierende Schaffner endlich zufrieden und der Lokführer gibt sein OK zur Fortsetzung der Reise. Dafür ist der Kaffee zu Ende. Angeblich ist trotz mehrmaliger Bestellung kein Kaffee geliefert worden.

Seltsamerweise ist es dann in Innsbruck kein Problem einen zusätzlichen Wagen anzuhängen. Ist den München ein Provinzbahnhof? Prima, der Wagen ist dran und es gibt auch wieder Sitzplätze und Kaffee.

Ab Trento geht es dann mit der italienischen Bahn für kleines Geld und ohne Zwischenfälle pünktlich nach Mezzolombardo. Das letzte Teilstück nach Molveno bewältigt der Linienbus.

Um 15:00h ist es dann endlich so weit. Die Rucksäcke schnell auf den Rücken geschnallt geht es los zum Rifugio Altissimo. Ein abwechslungsreicher, teils gekiester Waldweg führt und in 1 Stunde und 45 Minuten, ohne Lift, zu unserem Etappenziel. Das Rifugio ist eine kleine und feine Hütte mit freundlichen Wirtsleuten.