Wiener Höhenweg – Donnerstag

 


Donnerstag, 07.09.2017

Nach einer der Bachüberquerung geht es auf einem Wiesenpfad langsam, später zunehmend steiler, bergauf Richtung Kesselkeessattel. Die Murmeltiere sind auch schon auf den Beinen und begrüßen uns. Unterwegs schauen wir immer wieder zurück zur Hütte und stellen fest, das Herbert uns mit einem Fernglas bis zum Sattel verfolgen könnte. Wer weiß, ob er dies nicht sogar auch macht.

Wir werfen einen Blick in das Gernot-Röhr-Biwak und nehmen den Weg zum Bösen Weibl in Augenschein. Durch Schnee und Steinplatten führt der Weg zum Gipfel. Im trockenem Zustand ist der Weg sicherlich ein Genuss. Bei Schnee und Glätte hingegen muss man aber schon gut aufpassen.

Der Gipfel des Bösen Weibl wird selbstredend mit einem Gipfelschnaps gefeiert, bevor wir wieder absteigen. Durch den Schnee können wir den ersten Teil des Wegs nur erahnen. Kurz darauf wird es dann besser, doch dafür zieht Nebel auf. Zum Glück lichtet er sich bald wieder und wir können die Blicke auf die Berge genießen.

Am Peischlachtörl können wir wählen, ob wir weiter auf dem Wiener Höhenweg laufen oder der Steig über das Kastenegg nehmen wollen. Andreas nimmt den Originalweg. Erik, Heike und ich nehmen den Steig. Dieser führt zuerst steil über einen Wiesenhang, dann über Blockwerk zum vermeintlichen Gipfel. Nach dem Blick auf den weiteren Wegverlauf stellen wir jedoch fest, dass wir uns haben täuschen lassen. Weiter geht es Kurve um Kurve über Blockwerk höher hinauf. Endlich haben wir dann doch noch den Gipfel erreicht. Der brüchige Fels stellt im Abstieg noch einmal eine Herausforderung dar. Die Glorer Hütte haben wir dabei fast die ganze Zeit im Blick.

Endlich haben wir es geschafft und verbringen nach einem anstrengenden Tag einen lustigen Abend mit unseren Weggefährten aus Haltern.