Nach einem Jahr Pause sind wir mal wieder in Arco gelandet. Leider spielt das Wetter dieses Jahr nicht ganz so gut mit. Direkt am Sonntag regnet es ausgiebig während des Zustiegs zum Sega-Klettersteig. Erst in letzter Minute, kurz vor dem Einstieg, hat Petrus ein Einsehen und läßt den Regen versiegen. Auch an den folgenden Tagen ziehen Nachmittags regelmäßig Gewitter auf. Besonders eindrucksvoll war es, als der Campingplatz noch im Trockenen lag, während jenseits der Sarca starker Regen den Monte Stivo verschluckt. Zur Abwechslung fahren wir dieses Jahr auch zwei mal zum Klettern nach Marciaga bei Garda.

An der Zahl der Kletterseile lässt sich gut erkennen, dass tags darauf die Sonne wieder scheint. Dies gilt zu mindest für die Kletterfelsen in Nago.

Sonntags, nach einer ausgiebigen Regendusche im Sega Klettersteig. Das trockene Wetter hält für die Dauer des Steigs und ich weiß bis heute nicht, warum wir morgens eigentlich bei diesem Regen aufgebrochen sind. Gut, dass wir es getan haben, denn der Sega Klettersteig lohnt sich immer.

Kurz vor der Abfahrt von der Kirche “Madonna della Neve” zog es sich dann wieder zu.

Das Klettergebiet nahe der Ortschaft Marciaga bei Garda ist sehr schön. Leider beträgt die Fahrzeit von Arco ca. 1 Stunde. Dabei ist es annähernd egal, ob man die Auto Strada nimmt oder am See entlang fährt. Belohnt wird man dafür mit tollen Routen an griffigem Fels. Etwas unschön ist die teils recht alte Absicherung, so dass man sich in einige Routen nicht hinein wagen möchte. Doch keine Sorge, es sind noch genügend Routen übrig.

Und nach dem Klettern lädt der Gardasee zu einem erfrischenden Bad ein.

Der Colodri Klettersteig und das oberhalb gelegene Klettergebiet “Muro del Asino” gehören selbstverständlich zum “Pflichtprogramm” und dürfen natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen.

Sehr motiviert versucht sich hier das “Jungvolk” an einer 7 im Vorstieg. Doch für dieses Jahr bleibt die Route unbezwungen. Ob es wohl im kommenden Jahr einen neuen Versuch geben wird?

Sehr zum Unwill der Heranwachsenden schafft es dann der “Alte” mit Ach und Krach.

Besonders gut gefällt uns dieses Jahr der für uns neue Klettersteig “Rio Secco” zwischen “San Michele all'Adige” und “Salurn”.

Der Klettersteig verläuft durch ein im Sommer ausge- trocknetes Bachhbett, daher der Name, und bietet auch bei großer Hitze genügend Schatten.

Auch für jüngere Kinder ist der Steig mit etwas Unterstützung gut machbar.

Abends geht es dann am Campingplatz noch kurz zur Abkühlung in die Sarche.

Der letzte Klettertag als Gruppe führt uns nach Massone ...

... und endet mit einem ehrfürchtigem Blick in die Route “Underground” (9a).

Am Ende der ersten Woche und dem Tag der Abreise der Gruppe schüttet es wie aus Kübeln und wir fragen uns, wer das bessere Los gezogen hat. Die heimfahrenden oder die in Arco verbleibenden Leute.

Nun denn, am nächsten Tag scheint zumindest so viel und so lange die Sonne, dass wir, wie angedacht, den “Rino Pisetta” angehen können. Der Rino Pisetta ist für mich nach wie vor einer der schönsten Klettersteige und ich freue mich sehr, ihn unseren Freunden zeigen zu dürfen.

Ob auf diesem Foto nicht ein wenig geschummelt wird?

Zum Ausgang gibt es dann noch ein leckeres Eis am Fuße des “Dain Picol”.

Die kommenden 2 Tage verlaufen, nicht zuletzt aufgrund des Wetters, ruhiger.

Torbole bei Nacht.

Danach fahren wir dann noch ein weiters Mal zum Klettern, Baden und Pizza Essen nach Garda.

Am letzten Tag ist es dafür wieder unerträglich heiß und so kehren wir bereits mittags Massone den Rücken zu.