2010 – Chiemgau

Erstmals haben wir dieses Jahr im Februar eine Schneeschuwanderung im Chiemgau unternommen und uns damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Ich habe noch nicht herausfinden können, wie er es macht, aber irgendwie scheint Horst einen direkten Draht nach “oben” zu haben, denn das Wetter war einfach richtig gut. Und somit konnte auch die Wanderung nur einfach richtig gut werden.

 

Ausgangspunkt der Wanderung war das Hotel “Jägerhof” in Bernau am Chiemsee, in dem wir die erste Nacht nach der Anreise verbrachten. Von dort ging es am nächsten Morgen mit dem Auto nach Aschau, dem eigentlichen Start der Tour.

Die knapp 1000 Höhenmeter bis zur Hochries Hütte zogen sich auf angenehmen Wegen den Berg hinauf. Traumhafte Eindrücke waren, dank des Wetters, garantiert.


 

Am nächsten Tag ging es dann quer durch die Wildnis hinüber zum Spitzsteinhaus. Ich frage mich heute noch, wie Horst den Weg quasi ohne Markierungen finden konnte. Für mich war dies der wahrscheinlich schönste Tag der Wanderung.


 

Nächstes Ziel der Tour war die Priener Hütte auf der gegenüber liegenden Seite des Tals. Und so führte uns der Weg demnach zunächst hinab nach ”Huben” und dann, nach einer Stärkung, wieder hinauf zur Hütte. Dank der Schneeschuhe war der erste, steile und vereiste Anstieg kein Problem. Schön, wenn man die Schneeschuhe hinten hochstellen kann.

Die Stimmung auf der Hütte könnte nicht besser sein.


 

Auf das Wetter war auch am letzten Tag Verlass. Nur recht kalt war es, als wir um 7:21h auf dem Geigelstein die Sonne begrüßten. Nach einem ausgiebigen Frühstück, zurück auf der Priener Hütte, folgte der Abstieg ins Tal.

Gut, dass wir am Anfang der Tour einige Autos auf einem Parkplatz in der Nähe von “Huben” abgestellt hatten. So war auch der Rückweg nach Aschau kein Problem. Trotz der langen An- und Abreise war die Wanderung ein wunderbares und lohnenswertes Erlebnis, welches ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.